Politische Reaktionen

Politische Reaktionen

Stand: 11.05.2019

Amtsblatt Freiburg, 10.05.2019
Bericht aus der Gemeinderatssitzung vom 07.05.2019

Bericht im Amtsblatt der Stadt Freiburg vom 10.05.2019

Zusammenfassung der Stadt

Die Debatte im Gemeinderat zur sozialen und baulichen Erhaltungssatzung des Familienheim Quartiers zwischen den Wiehre-Bahnhöfen in der Zusammenfassung (Top 14-15):

https://www.freiburg.de/pb/1402257.html

Redebeiträge der Fraktionen in der Gemeinderatssitzung am 07.05.2019

Freiburg Lebenswert (Herr Dr. Winkler):
https://freiburg-lebenswert.de/fuer-eine-soziale-erhaltungssatzung-in-der-quaekerstrasse/
Die Rede von Herrn Dr. Winkler (PDF).

SPD (Frau Buchen):
Rede von Frau Buchen (PDF).

UL (Frau von Savigny)
Rede von Frau Dr. von Savigny (PDF).

JPG (Frau Stein) :
Rede von Frau Stein https://jpg-freiburg.de/node/1508

Freie Wähler (Herr Stather):
Auszüge aus seiner Rede (PDF)

Die Grünen (Herr Frey):
https://fraktion.gruene-freiburg.de/2019/05/08/kritik-an-familienheim-erhaltungssatzung-fuer-quaekerstrasse/

Freiburger Gemeinderatssitzung am 27.11.2018

Bei der für die baupolitische Zukunft Freiburgs richtungsweisenden Gemeinderatssitzung am 27.11.2018 hielt Herr Stadtrat Wolf-Dieter Winkler von Freiburg Lebenswert eine bemerkenswerte Rede, in der er sich im Namen seiner Fraktion eindeutig für die Belange von „Wiehre für alle“ positioniert und den Vorstand der Familienheim eG deutlich kritisiert: „[…] Üblicherweise entschließt man sich ja für eine Dämmung oder gar Abriss dann, wenn die Heizkosten hoch sind. Aber laut Vorlage und auch laut Aussagen von Mietern mir gegenüber sind die Heizkosten extrem gering, was auf eine sehr gute Wärmedämmung der Außenwände und der Fenster hindeutet. Also, warum um alles in der Welt will der Vorstand diese Häuser mit den preisgünstigen Wohnungen platt machen? Vor allem, weil das Quartier nach Aussage des Gestaltungsbeirates ein ideales Verhältnis von Wohn- und grünen Freiflächen aufweist. Die angebliche Familienheim-Philosophie – laut Homepage – Mensch und Umwelt mit einzubeziehen, Ressourcen zu sparen und die Umwelt zu schonen, wird mit Abriss und Neubau gut gedämmter Häuser doch konterkariert. Die Menschen werden eben gegen ihren Willen aus ihren Wohnungen vertrieben, graue Energie und Ressourcen verschwendet![…] Auf dem Areal der ehemaligen beiden Wohnheime [Quäkerstrasse 2-4b und Grillparzerstrasse; Anm. Wfa] leben heute andere und weniger Personen als vor der Neubaumaßnahme. Die Bewohnerschaft wurde komplett gegen eine zahlungskräftigere Klientel ausgetauscht, was von Seiten des Vorstands, wie eben zitiert, bereits bei Beginn der Baumaßnahme als strategische Zielsetzung angekündigt wurde. Gentrifizierung, also der Austausch zahlungsschwacher Genossen durch zahlungskräftigere Klientel, ist also nicht nur ein bedauerlicher Kollateralschaden der Neubebauung, sondern erklärtes Ziel des Genossenschaftsvorstandes. Das ist eine Ungeheuerlichkeit! Wir versuchen fraktionsübergreifend – mit bisher mäßigem Erfolg – alles zu unternehmen, um der Gentrifizierung Einhalt zu gebieten, und hier torpediert eine Genossenschaft diese Bemühungen mit einer Hartherzigkeit gegenüber ihren Mitgliedern, die ihresgleichen sucht! […] Vollständige Rede von Herrn Wolf-Dieter Winkler. Für die SPD-Fraktion hielt Stadträtin Julia Söhne eine sehr empathische Rede zum Thema der sozialen Erhaltungssatzungen. Zu unserer konkreten Situation im Genossenschaftsquartier äußerte Sie: „Die Initiative „Wiehre für alle“ macht vor, wie es gehen kann: Mit einer faktenorientierten und konstruktiven Argumentation machen sie deutlich, was eben oftmals das Problem von großen Abreißmaßnahmen ist […] Wir setzen uns deshalb mit aller Entschiedenheit für eine soziale Erhaltungssatzung ein […] Für uns ist zusammenfassend klar, dass wir mit den Erhaltungssatzungen dafür kämpfen können, bezahlbaren Wohnraum für Mieterinnen und Mieter zu erhalten.“ Vollständige Rede von Frau Julia Söhne. Für die Fraktion der Grünen betonte Stadtrat Timothy Simms in seiner Rede, man könne auf den Hebel der Sozialen Erhaltungssatzungen nicht verzichten: „Wir benötigen eine Wohnungspolitik, die entschlossen agiert. Das bedeutet: Die Akteure auf dem Wohnungsmarkt – seien es Immobilienkonzerne, Bauträger oder Genossenschaften – müssen merken, wie ernst es uns als Stadtrat ist, auch regulierend in Märkte einzugreifen, wenn es die Situation erfordert.“ Die vollständige Rede des Herrn Simms ist hier verfügbar: https://fraktion.gruene-freiburg.de/2018/11/26/wir-koennen-in-freiburg-auf-keinen-hebel-verzichten/ Gemeinderatssitzung vom 27.11.2018, TOP 7, Soziale Erhaltungssatzung: https://www.freiburg.de/pb/,Lde/1318913.html

Amtsblatt, 23.11.2018

SPD: SPD bekräftigt Schutz für Mieterinnen und Mieter (Freiburger Amtsblatt, Seite 3) UL: Die freiwillige kommunale Mietpreisbremse ( Michael Moos) Freiburg Lebenswert: Rede von Herrn Winkler, Stadtrat in der Gemeinderatssitzung am 13.11.2018

Amtsblatt 07.06.2018, SPD Beitrag, Seite 3, Aus den Fraktionen

https://www.freiburg.de/pb/site/Freiburg/get/documents_E1343528749/freiburg/daten/news/amtsblatt/Amtsblatt_aktuell.pdf

Freiburg Lebenswert/Für Freiburg (FF/FL), 01.06.2018

Forderung nach sozialer Erhaltungssatzung in der Wiehre

Fraktionen im Gemeinderat Freiburg

Die Fraktionen FDP, Freiburg Lebenswert (FF/FL), Freie Wähler, JPG, SPD und Unabhängige Listen (UL) fordern interfraktionell eine Erhaltungssatzung nach BauGB §172 zu prüfen! Hier der Antrag an die Stadt (alphabetisch geordnet)

Freiburg Lebenswert/Für Freiburg (FF/FL)

05.03.2018 Veröffentlichung auf der Webseite: https://freiburg-lebenswert.de/erhaltungs-und-gestaltungssatzungen-fl-ff-war-initiator/ 01.12.2017 Pressemitteilung: https://freiburg-lebenswert.de/freude-ueber-empfehlung-des-gestaltungsbeirats-zur-quaekerstrasse/

Freie Wähler Freiburg

15.02.2018 Amtsblatt – Pressemitteilung http://www.freie-waehler-freiburg.de/presse/amtsblatt/details/lycee-turenne-und-bauen-in-der-quaekerstrasse/

Grüne

19.12.2017 Brief an die Familienheim eG vom 19.12.2017:

https://fraktion.gruene-freiburg.de/2017/12/20/gruene-fragen-nach-bauvorhaben-der-familienheim-in-der-wiehre/

JPG Fraktion

Offener Brief der JPG-Fraktion an die Familienheim Freiburg e.G. in Folge der Veranstaltung JPG-Vor-Ort: https://jpg-freiburg.de/node/1265 JPG – Fraktion vor Ort Veranstaltung: „Bezahlbaren Wohnraum erhalten – gegen den Abriss der Familienheim – Wohnungen an der Quäkerstraße“ Freitag, den 16.02.2018 Quäkerstraße – Freiburg

SPD Fraktion

05.03.2018 Die SPD Fraktion Freiburg hat sich für den Erhalt des Quartiers zwischen den Wiehrebahnhöfen ausgesprochen! http://www.spd-fraktion-freiburg.de/aktuelles-presse/meldung/spd-freiburg-setzt-sich-fuer-den-erhalt-von-bezahlbarem-wohnraum-in-der-quaekerstrasse-1-9-ein.html 16.02.2018

Im Falle eines Neubaus dürften die Mieten stark nach oben gehen. Daher macht sich die SPD-Fraktion dafür stark, dass die Mieterinnen und Mieter in ihren Wohnungen bleiben können. (Julia Söhne, stellvertretende Vorsitzende SPD-Gemeinderatsfraktion, Amtsblatt Freiburg, 16.02.2018)

Unabhängige Listen Freiburg

Veranstaltung: Podiumsdiskussion der UL: 5vor5 am 23.02.2018 – Weingut Dilger – 16:55 Offener Brief UL >> Quäkerstrasse und der über 100 Besucher*innen des 5 vor 5 Dialogs. Die Bürgerinitiative stellte vor circa 100 Gästen die Sozialdatenanalyse vor, die nachweist, dass ein großer Teil der Bevölkerung im Quartier verdrängt werden würde, da die neuen Mieten in 70% der Neubauten nicht mehr bezahlbar wären, in den 30% der sozial geförderten Wohnungen würden viele nah an die Armutsgrenze rutschen. Weitere Redner waren Herr Lehmann vom Bürgerverein Ober-Wiehre / Waldsee und Dr. Flieger, Genossenschaftsexperte. Ein ausführlicher Bericht über die Veranstaltung findet sich auf der Website des Mieterbeirats der Freiburger Stadtbau.

23.01.2018 Reden zum Neujahrsempfang der UL: Stadträtin Dr. Brigitte von Savigny, Kulturliste

„Signale, die wir aus der Stadtgesellschaft aufnehmen, veranlasst uns die Denkmalkommunikation zu stärken und die Identifikation der Bürger mit dem lokalen baukulturellen Erbe nachhaltig zu festigen. Das setzt eine sorgfältige Bezugnahme und Auseinandersetzung mit der überlieferten Umgebung voraus, wie z.B. beim wichtigen genossenschaftlichen Ensemble Familienheim. Sie haben es gehört, der städtische Gestaltungsbeirat hat mit der Empfehlung einer behutsamen Sanierung (Quäkerstraße 1-9) ein klares Signal gesetzt.“ (Quelle)

Stadträtin Irene Vogel, stv. Fraktionsvorsitzende UL, UFF

„Von der Quäkerstraße haben wir das heut Abend schon gehört. Wir stehen auf der Seite der Mieter/innen und wollen, dass ihre Wohnungen erhalten und bestenfalls behutsam modernisiert werden.“ (Quelle)

21.12.2017 Brief an das FH http://www.unabhaengige-listen-freiburg.de/fraktion/amtsblatt/quaekerstrasse


OB-Wahlkampf – Aktuelles zu unserer Lage:

Die beiden Kandidat*innen Stein und Horn sprechen sich deutlich für den Erhalt von bezahlbarem Wohnraum als wichtige wohnungspolitische Strategie aus: (alphabetisch geordnet)

„4. Freiburg darf seinen Charme nicht verlieren! Ein klares Votum für den Erhalt des Mooswaldes sowie für Quartiere wie die Knopfhäuslesiedlung oder die Quäkerstraße. [Hervorhebung durch Wiehre-für-alle] Zudem brauchen wir mehr Räume für Begegnung, Sport, Kultur und Ehrenamt.“ Quelle: Facebook Martin Horn

 

„Lasst uns die Wohnungsfrage konsequent angehen und lösen: Durch den Erhalt von bezahlbaren Wohnungen statt deren Abriss; [Hervorhebung durch Wiehre-für-alle] durch eine Stadtbau, die ihre Bestände erweitert und dabei Mieten nicht weiter erhöht; durch neue Baugebiete, auf denen der Wohnraum entsteht, den die Menschen brauchen und nicht die Banken und Investoren.“ Quelle: Facebook Monika Stein

 

Fraktion JPG vor Ort – Fraktion und OB Kandidatin Monika Stein im Quartier

Fraktion JPG vor Ort – Fraktion und OB Kandidatin Monika Stein im Quartier

Am 16.Februar 2018 kam die Fraktion JPG (Junges Freiburg, die Partei, und die Grüne Alternative Freiburg) in unser Quartier zwischen den Wiehrebahnhöfen. Die Stadträt*innen haben eine Wohnung in der Quäkerstraße besucht und sich mit einer der vielen persönlichen Geschichten, die sich hinter den Mauern „verbergen“, auseinandergesetzt. Außerdem konnten sich die Stadträt*innen selbst ein Bild über Zustand und Wohnqualität der Häuserzeile machen.

 

 

Im Anschluss traf die Fraktion auf Bewohner*innen des Quartiers. Es gab eine nächtliche Quartiersführung mit Hintergrundinformationen zur Entstehung des Quartiers, historischen Eckdaten der Wiehre und zur Geschichte der Bauen der Familienheim Freiburg e.G. Die Führung endete im neuen Wiehrebahnhof. Der Abend klang mit angeregten Gesprächen zwischen den Bewohner*innen und der Fraktion aus. Selbstverständlich war auch die Kandidatur von Monika Stein für das Amt der Oberbürgermeisterin Inhalt mancher Fragen und Gespräche.

 

 

Anwesend waren Monika Stein und Lukas Mörchen, sowie die Fraktionsgeschäftsführer Markus Schillberg und Felix Beuter. Simon Waldenspuhl bedauerte sehr, dass es ihm nicht möglich war anwesend zu sein.

Wiehre für alle dankt allen Stadträt*innen, die Interesse an der Situation der Bewohner*innenschaft zeigen, herzlich und aufrichtig!

Zum Überblick der politischen Reaktionen gelangen Sie hier.

Hier die Reaktion der JPG Fraktion auf den Besuch im Quartier:

Häuserzeile Quäkerstraße 1-9 steht – und zwar stabil!

Häuserzeile Quäkerstraße 1-9 steht – und zwar stabil!

Eine Bewohner*innen-Initiative legt vor:

Wiehre für alle – die Bewohner*innen Initiative für den Erhalt bezahlbaren Wohnraums.

Wir engagieren uns gemeinsam für:

  • den konsequenten Erhalt und den Schutz von günstigem Wohnraum.
  • den Erhalt der Gebäude Quäkerstr. (1,3,5,7,9) – sowie aller anderen Bauten des Familienheim Freiburg im „Quartier-Wiehrebahnhöfe“.
  • den Erhalt und den Schutz der betroffenen Grün- und Begegnungsflächen.
  • den Erhalt der Kleinbetriebe am Gerwigplatz.

Es hieß „unsere Quäkerstraße“ sei „so einiges“!

Jetzt liefern wir das Gutachten, welches von vielen Seiten eingefordert war:

Hier klicken -> zum Gutachten.

´s Kulturviertel – der Auftakt

´s Kulturviertel – der Auftakt

Am Samstag, den 10.02.2018, durften wir den Auftakt im Takt und den Stein ins Rollen bringen.

Wiehre für alle, die Bewohner*innen Initiative für den Erhalt von bezahlbarem Wohnraum, veranstaltete in der Galerie des Kommunalen Kinos in Freiburg die Auftaktveranstaltung zu der Kulturreihe „´s Kulturviertel – ganz und gar Genossenschaft„. Der Saal war voll, die Stimmung gelöst und Inga Siebel und Francesca Santangelo nahmen die Zuschauer*innen mit auf die Reise zu Humor, Politik, Genuss, Takt, Rhythmus, Melodie und Leichtigkeit.

Eine Bewohner*in brachte es nach dem Applaus auf den Punkt: „Ich will nirgendwo anders wohnen“.

 

 

Danke an die Künstlerinnen, die ohne Gage viel Freude ins Quartier brachten! Danke an alle aufmerksamen Gäste. Danke an das Kommunale Kino für die Gastfreundschaft!

Danke auch an OB-Kandidat Martin Horn, der nun schon zum zweiten Mal – heute mit seiner Familie – zu uns in das Quartier zwischen den Wiehre-bahnhöfen kam (mehr hier zu den Besuchen des OB Kandiaten).


Die Bewohner*innen des Genossenschaftsquartiers der Familienheim Freiburg e.G. setzten sich für den Erhalt Ihres Quartiers ein. Es droht Gentrifizierung. Es droht der Verlust einer gewachsenen Sozialstruktur. Die Bewohnerschaft möchte dieses letzte zusammenhängende große Quartier mit bezahlbarem Wohnraum gegen Abrisspläne und teure Modernisierungen verteidigen!

Mitglieder des Bauauschusses im Quartier

Mitglieder des Bauauschusses im Quartier

Wiehre für alle hat Stadträt*innen des Bauauschusses der Stadt Freiburg zu einer weiteren Führung durch unser schönes Genossenschaftsquartier eingeladen. Wir Danken den Stadträt*innen herzlich für ihr Interesse an unserer Situation.

 

Kostenschätzung zur behutsamen Sanierung der Quäkerstraße

Kostenschätzung zur behutsamen Sanierung der Quäkerstraße

Es hieß sinngemäß, dass eine behutsame Sanierung nicht wirtschaftlich sei und somit der bezahlbare Wohnraum nicht zu retten sei.

Der Gestaltungsbeirat, das hochkarätig besetzte Beratungsgremium der Stadt, forderte am 30.11.2017 dazu auf das Ensemble behutsam zu sanieren (siehe hier).

Am 21.01.2018 legte die Bewohner*innen-Initiative ein Gutachten vor, da die statische Qualität der Häuserzeile öffentlich angezweifelt wurde.

Wir bedauern sehr, dass bislang auf die diesjährigen offenen Briefe an den Vorstand der Familienheim Freiburg e.G. keinerlei Antwort kam.

Wir bieten der Öffentlichkeit die Möglichkeit sich selbst ein Bild zu machen:

Hier die Links zur exemplarischen Kostenschätzung und zum offenen Brief:

Kostenschätzung Behutsame Sanierung Quäkerstraße

Offener Brief an den Vorstand zur Kostenschätzung vom 01.02.2018

 

P.S.:

Wir sind mit unserer Sache nicht alleine. Das Thema Wohnen geht durch die bundesweite Presse, in unzähligen Großstätden ist Gentrifizierung ein wichtiges Thema geworden.

Wir laden Sie herzlich ein uns zu unterstützen:

Hier können Sie mehr erfahren, wie Sie uns helfen könnten.

Danke!

OB Kandidat Martin Horn in der Quäkerstraße und im Quartier

OB Kandidat Martin Horn in der Quäkerstraße und im Quartier

Heute, am 31.01.2018, war OB-Kanditat Martin Horn bei uns im Quartier.

Er hat sich unser schönes, erhaltenswertes Quartier angesehen und die Quäkerstraße besucht.

[Update 10.02.2018] Martin Horn war beim Auftakt der Veranstaltungsreihe „´s Kulturviertel – Ganz und gar Genossenschaft“ bei uns erneut im Quartier. Er besuchte die Veranstaltung gemeinsam mit seiner Familie. Dabei kam er mit Bewohner*innen in viele Gespräche. Danke für das Interesse an unserem Anliegen!

 

 

Martin Horn hat sich auf Facebook deutlich für den Erhalt der Quäkerstraße Häuserzeile 1-9 ausgesprochen:


Stellungnahme zur Presseerklärung ..

Stellungnahme zur Presseerklärung ..

des Familienheim Vorstandes vom 23.01.2018

Nach dem offenen Brief der Bürgerinitiative, der Veröffentlichung eines Gutachten (beides hier), der erneuten Bitte, dass genossenschaftliche Werte umgesetzt werden veröffentlicht heute die Familienheim erneut Ihre bekannte Agenda, die in keinster Weise auf die Argumente und Bedürfnisse der Bewohner*innen eingeht, die nunmehr seit über 7 Monaten an den Vorstand herangetragen werden. Diese Bedürfnisse der Bewohner*innenschaft sind dem Vorstand hinlänglich bekannt (zur Umfrage).

Die Bewohner*innen haben mehrfach um ernsthaften Dialog gebeten.
Diese Dialogbereitschaft besteht weiterhin. Dialog, Beteiligungsmethoden, gemeinschaftlich genossenschaftliche Auseinandersetzung sind seitens der Bewohner*innenschaft dringend gewünscht.

Das Familienheim veröffentlicht wieder mehr oder weniger inhaltlich unverändert Planungen, die bereits von der Gestaltungsbeiratssitzung am 30.11.2017 (Ergebnisse GBR) rundweg abgelehnt wurden. Auf öffentliche politische Forderungen (siehe hier) und die Vorlage des Gutachtens der Bewohner*innen-Initiative wird seitens des Vorstandes des Familienheim Freiburg bisher nicht eingegangen.

Zu einigen Punkten der aktuellen Presseerklärung – unsere Stellungnahme:

(mehr …)

Rettet das Quartier zwischen den
Wiehre Bahnhöfen!

Rettet das Quartier zwischen den
Wiehre Bahnhöfen!

Bitte setzen Sie sich gemeinsam mit den Bewohner*innen des genossenschaftlichen Quartiers zwischen den Wiehre–Bahnhöfen Freiburg für den Erhalt der über 300 Wohnungen ein!
Zitat Gestaltungsbeirat Freiburg am 30.11.2017 :
„Das gesamte bestehende Ensemble ist stimmig. In fast jeder Stadt gibt es Orte, die etwas Besonderes ausmachen. Dieses Ensemble ist beispielgebend für die gesamte Stadt Freiburg.“

Unterzeichnen Sie jetzt online:

https://weact.campact.de/petitions/gentrifizierung-in-freiburg-stoppen-rettet-das-genossenschaftquartier

Bitte beachten: Nur entweder die gedruckte Unterschriftenliste oder die Online Petition unterzeichnen!

Unterschriften-Liste zum Download:

Unterschriftenliste / Petition: Rettet unsere Quartier zwischen den Wiehre Bahnhöfen Freiburg

Stellungnahme zum BZ-Artikel 05.01.2018

Stellungnahme zum BZ-Artikel 05.01.2018

Stellungnahme zu Zitaten von Frau Anja Dziolloß (Vorstand Familienheim Freiburg e.G.) aus dem ausführlichen Artikel der Badischen Zeitung

Sollen günstige Wohnungen in der Wiehre saniert werden? (Simone Lutz) online seit 04.01.2018:

Thema: Wohnungsbaupolitik

„Städtebaulich mag das Sinn machen, aber wie kann man die wohnungspolitischen Ziele so außer Acht lassen? Wir bauen mehr und neue Wohnungen. Und das ist es doch, was Freiburg dringend braucht.“ (Anja Dziolloß, BZ 04.01.2018)

Wohnungspolitische Ziele einer Genossenschaft sind im Sinne der Bewohnerschaft der Erhalt und der Schutz von bezahlbarem Wohnraum!

Die bestehenden Wohnungen sind zu 100% bezahlbarer Wohnraum!

Viele Neubauten des Familienheims Freiburg sind in den letzten Jahren auf Kosten von bewohntem, günstigem und genossenschaftlich gepflegten „Altbestand“ gebaut worden. Es wird behauptet, dass mehr Wohnungen gebaut würden – der Wohnungsbestand des Familienheim Freiburgs hat sich in den letzen Jahren wie folgt „entwickelt“:

Wohungsbestand Familienheim Freiburg:

2007: 2743 Wohnungen

2016: 2694 Wohnungen

(Quelle: Geschäftsberichte Familienheim 2007,2016 und Familienheim Aktuell 2016)

Sanierungsfähigkeit

„Sicher sei bisher, dass das Gebäude Quäkerstraße 1-9 nicht sanierungsfähig sei.“ (Anja Dziolloß, BZ 04.01.2018)

Die Bewohnerschaft, mehrere Fraktionen und der Gestaltungsbeirat haben bisher erfolglos den Vorstand des Familienheim aufgefordert diese Behauptungen zu belegen. Der Initiative – der Bewohnerschaft liegt auch kein Gutachten vor. Siehe: Aktuelle politische Reaktionen

Bei 2 Veranstaltungen, dem Infotreffen am 09.11.2017 und der Sitzung des Gestaltungsbeirats Freiburg am 30.11.2017 äusserte der Vorstand, es seien keine Gutachten erstellt worden. [UPDATE 21.01.2018 Die Bewohner*innen-Initiative hat ein Gutachten vorgelegt, welches die Häuserzeile Quäkerstraße 1-9 als stabil und sanierfähig beschreibt. (siehe Menü -> Datencheck-> Gutachten)]

Gentrifizierung

„Sicherlich werden sich nicht alle Mieter den Neubau leisten können, aber wir haben 400 weitere Wohnungen in der Wiehre. Wir lassen niemanden hängen.“ (Anja Dziolloß, BZ 04.01.2018)

Die 41 Wohnungen in der Quäkerstraße sind zu 100% bewohnbarer Lebensraum.

Die Kaltmieten in 70% der angedachten Neubauwohnungen sind min. über 50% teurer. Nebenkosten und größere Wohnungsflächen führen zu weiterer starker Zunahme der Gesamtmiete!

Die genannten 400 Wohnungen sind größtenteils bewohnt. Für 300 der insgesamt 700 Wohnungen in der Wiehre sind einschneidende Veränderungen – bis zum Abriss – seitens des Vorstandes der Genossenschaft angekündigt.

Die Zunahme der Durchschnittsmieten in der Genossenschaft von ca. 32% zwischen 2007 und 2016 lässt befürchten, dass hier in der Wiehre bezahlbarer Wohnraum verloren geht. Siehe: Daten-Fakten Mietpreisentwicklung

Diese Größenordnungen wirken nicht nur auf die aktuelle Bewohnerschaft – sondern auf das ganze Viertel:

  • Die Bewohnerschaft wird verdrängt.
  • Der Mietspiegel steigt.
  • Eine gewachsene Sozialstruktur zerbricht.

Bedürfnisse der Genossenschaftsmitglieder

„So viele Mietwohnungen wie möglich, so viele Eigentumswohnungen wie nötig. Zweitens: Qualitatives statt quantitatives Wachstum. Drittens: Immobilien und Vermögenswerte im Bestand halten.“ (Anja Dziolloß, BZ 04.01.2018)

Die aktuellen Wohnungen werden seitens der Bewohnerschaft als qualitativ hochwertig empfunden. Die Wohnungen des Quartiers sind gepflegt und in gutem Zustand. Siehe Wohnungen

Dem Vorstand ist es schon lange bekannt, dass es dringend mehr günstigen Wohnraum bräuchte – auch innerhalb der Genossenschaft:

Geschäftsbericht FH 2007: „Die Nachfrage nach Wohnungen bei der Genossenschaft hält unvermindert an, insbesondere nach preiswerten Wohnungen.“ S.14

Geschäftsbericht FH 2014: „Die wachsende Wohnungsnachfrage war bei der Familienheim Freiburg auch im Geschäftsjahr 2014 deutlich feststellbar, wodurch die angespannte Wohnungsmarktsituation zum Ausdruck kommt. Es besteht ein unveränderter Trend zu kleineren Wohneinheiten, da immer mehr Haushalte Schwierigkeiten haben, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Für viele unserer Mitglieder ist aufgrund ihrer Einkommenssituation die Bezahlbarkeit der Wohnungen vorrangig.“ S.13

Entgegen diesen Bedürfnissen sollen nun deutlich teurere Wohnungen enstehen. Seit 2007 hat der Bestand an Wohnungen nicht zugenommen. (s.o.)

Wiehre für alle: Bewohner*innen Initiative für den Erhalt bezahlbaren Wohnraums

Wiehre für alle: Bewohner*innen Initiative für den Erhalt bezahlbaren Wohnraums

Wiehre für alle – die Bewohner*innen Initiative für den Erhalt bezahlbaren Wohnraums.

Wir sind Genossenschaftler*innen des Familienheim Freiburg und Bürger*innen, die sich gemeinsam für den sozialen Erhalt unseres Viertels einsetzen.

Regelmäßige Vollversammlungen mit wechselnden Zusammensetzungen von 60-100 Menschen aus dem Quartier und regelmäßige sehr gut besuchte Koordinationstreffen dienen der Meinungs- und Beschlussbildung der Initiative.

Unsere Situation:

Das Familienheim plant weitgehende Eingriffe in unser Quartier. Über 300 Wohnungen sind betroffen. Die Wohnungen der Häuserzeile Quäkerstr. 1,3,5,7 und 9 sind akut vom Abriss bedroht. Zusammen stellen wir uns dieser Wohnungspolitik entgegen, die günstigen Wohnraum reduziert und somit die Gentrifizierung (Was ist Gentrifizierung? ) unseres Quartiers vorantreibt. Alle Bewohner*innen sind herzlich willkommen aktiver Teil unserer Bewegung zu sein.

Wir engagieren uns gemeinsam für:

  • den konsequenten Erhalt und den Schutz von günstigem Wohnraum.
  • den Erhalt der Gebäude Quäkerstr. (1,3,5,7,9) – sowie aller anderen Bauten des Familienheim Freiburg im „Quartier-Wiehrebahnhöfe“.
  • den Erhalt und den Schutz der betroffenen Grün- und Begegnungsflächen.
  • den Erhalt der Kleinbetriebe am Gerwigplatz.
Gestaltungsbeirat Freiburg spricht sich für die Erhaltung des gesamten Quartiers aus

Gestaltungsbeirat Freiburg spricht sich für die Erhaltung des gesamten Quartiers aus

Am 30.11.2017 stellte Familienheim in öffentlicher Sitzung vor dem Gestaltungsbeirat Freiburg ihr Neubauvorhaben in der Quäkerstr. 1,3,5,7,9 vor. In den Plänen wurde der beabsichtigte fünfstöckige Ersatzbau entlang der Quäkerstrasse und ein zusätzliches vierstöckiges Gebäude, das im Innenhof platziert werden soll, vorgestellt.

In seiner anschließenden Stellungnahme äußerten sich die Mitglieder des Gestaltungsbeirats daraufhin wie folgt. Wir haben zusammenfassend einige Zitate zusammengetragen:

„Die bestehenden Gebäude verhalten sich kollektiv zueinander. Sie haben die gleichen Dächer und schöne Eingangstüren und sind insgesamt von schlichter Schönheit.“

„Die gesamte bestehende Anlage ist ein beeindruckendes städtebauliches Ensemble.“

„Das gesamte bestehende Ensemble ist stimmig. In fast jeder Stadt gibt es Orte, die etwas Besonderes ausmachen. Dieses Ensemble ist beispielgebend für die gesamte Stadt Freiburg.“

„Die Identität eines Quartiers wächst über Jahrzehnte und kann mit einem Abriss binnen kürzester Zeit zerstört werden. Die bestehenden Familienheim-Neubauten Quäkerstraße 2,4 sowie Grillparzerstraße lassen genau diese Identität vermissen. Sie dürfen nicht die Richtschnur für das sein, was auf der gegenüberliegenden Seite (Quäkerstr. 1,3,5,7,9) passiert.“

„Die angedachte Nachverdichtung durch ein zusätzliches Wohnhaus im Innenhof hinter der Quäkerstr. 1,3,5,7,9 geht gar nicht. Der jetzige Freiraum ist ideal mit der Bebauung der 1950er Jahre abgestimmt. Wenn man dort ein zusätzliches Haus hin baut, ist das ganze Gefüge nicht mehr stimmig. Es ist die falsche Haltung, dahin zu bauen, wo noch Platz ist.“

„Das, was Sie hier an Planungen präsentiert haben, und das, was das Quartier ausmacht, bewegt sich in zwei unterschiedlichen architektonischen Welten. Sie beziehen sich nicht auf das Gesamtensemble.“

„Es stellt sich die Frage: Was ist das übergeordnete konzeptionelle Ziel für dieses Ensemble?“

„Aus Ihren eingereichten Unterlagen ist nicht ersichtlich, warum die Häuser nicht erhalten werden können.“

„Die Frage muss sein, was kann man in diesem Quartier machen, ohne dass die vorhandene Eigenständigkeit und Identität kaputtgeht? Wie kann man den Charakter der Anlage erhalten?“

„Bevor nicht klar ist, was Sie mit dem gesamten Ensemble wollen, also ohne Sanierungskonzept für die gesamte Anlage, können wir keine abschließende Stellungnahme abgeben.“

„Sie sollten noch einmal neu über das Vorhaben nachdenken. Wir unterstützen Sie gerne bei einer behutsamen Sanierung des Quartiers.“

Zusammenfassend lässt sich demnach sagen, dass dieses unabhängige Expertengremium zu demselben Schluss kam, der auch das Ergebnis unserer Befragung der BewohnerInnen im Quartier war: „Planen Sie bitte so, dass es weitgehend bleibt, wie es ist.“

Zielbahnhof Gentrifizierung?

Zielbahnhof Gentrifizierung?

Oder: Wohin geht die Reise bei der geplanten Modernisierung des Familienheim eG-Areals im Quartier am Wiehre-Bahnhof?

Wiehre für alle – Bewohner*innen Initiative für den Erhalt von bezahlbarem Wohnraum

Ausführliche Analyse auch als PDF verfügbar: Zielbahnhof_Gentrifizierung.pdf

Am 14.06.2017 erhielten die Bewohnerinnen und Bewohner in rund 300 Wohnungen der Familienheim Freiburg Baugenossenschaft eG im Quartier am Wiehre-Bahnhof per Post die Nachricht von einer geplanten Modernisierung des dortigen Gebäudebestands in den kommenden Jahren. Angekündigt wurde für die Sommermonate die Begehung der Wohnanlagen durch Gutachter und Planer.

Als Folge dieser Ankündigung bildete sich „Wiehre für alle – die Bewohner*innen Initiative für den Erhalt von bezahlbarem Wohnraum“, die auf den Planungsprozess Einfluss nehmen will. Als erster Schritt wurde ein Schreiben an den Vorstand der Genossenschaft mit zentralen Anliegen der Betroffenen in Bezug auf die Planungen formuliert: Erhalt der Gebäude, Erhalt der leistbaren Mieten und der diversifizierten Struktur der Bewohnerschaft, Beteiligung am Planungsprozess. Unterzeichnete Exemplare wurden im Juli und August an den Vorstand versandt. Mit Stand vom 22.08.2017 hatten den Brief Mitglieder aus mehr als zwei Dritteln der genannten Wohneinheiten unterschrieben, darunter alle acht betroffenen Mitgliedervertreter der Genossenschaft.1

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